Everyone's a yankee

8. Juni 2016

Der NYC Trip ist sehr merkwürdig. Alles in dieser Stadt wimmelt, ich habe es die ersten Tage nicht zu Stande gebracht, irgendwas zu schreiben. Diffuse Erinnerungen aus früheren Aufenthalten, Sex and the City Folgen und allgemein bekannten Klischees (dampfende Rohre, Häuserschluchten, Fast Food Stände, stylische Ladies auf Highheels, die hysterisch dem gelben Taxi winken) haben sich vermischt zu einer massiven Ursuppe NEW YORK CITY.
Wir treffen Linda unter einem Baugestell Lexington Ecke 47. Sie sieht aus wie eine Art moderne Wahrsagerin, karibischer Herkunft, schätze ich. Dunkle Haut, bernsteinfarbene Glubschaugen. Ob wir Europeans seine, fragt sie. "Kind of", antworte ich. Sie war in Harlem, Niederlande, auf einer Beerdingung. Ihre 1st Time in Europe. Das sei nicht ihrs, so Linda. "You know, I was there to see my relatives. But I was not familiar there. Here, You know, everyone's a New Yorker." Jeder kam irgendwann ein Mal von irgendwo her, jeder ist sofort dabei. Viele der New Yorker, die ich treffe, haben einen Akzent, wenn sie sprechen. Aber das interessiert nicht - sie sind von nun an New Yorker, haben ihren Platz gefunden und identifizieren sich als solche.